ISS Schweiz wächst weiter und stärkt Rolle als Marktführerin – Umsatz steigt auf CHF 914 Millionen 

ISS Schweiz bestätigt ihre Position als führende Anbieterin für integrierte und technische Facility Services und als zentrale Betreiberin kritischer Infrastrukturen in der Schweiz. Das Unternehmen betreibt schweizweit über 15'000 Gebäude und stellt mit rund 14'000 Mitarbeitenden täglich den einwandfreien Betrieb von Spitälern, Life-Science-Standorten, Data Centern, Produktionsstätten, Verkehrs- und Büroimmobilien sicher.

Im Geschäftsjahr 2025 erzielte ISS einen Umsatz von CHF 914 Millionen. Gegenüber dem Vorjahr (CHF 901 Mio.) entspricht dies einer Steigerung von 1,4 Prozent. Das Wachstum basiert auf langfristigen Kundenpartnerschaften, hoher Servicequalität sowie dem gezielten Ausbau der technischen und integralen Facility Services. 

Rückgrat für den Betrieb kritischer Infrastruktur

Ob Operationssäle, Pharma-Produktion, Rechenzentren oder Verkehrsknotenpunkte – ISS verantwortet Umgebungen, in denen Ausfälle unmittelbare Auswirkungen auf Menschen, Wirtschaft und Versorgungssicherheit hätten. Die hohe operative Stabilität spiegelt sich auch in den Kennzahlen wider: Mit einer Kundentreue von 97,1 Prozent und einer Kundenzufriedenheit von über 89 Prozent (CNPS) bestätigt ISS ihre Marktführerschaft auch qualitativ. 

83 Prozent des Gesamtumsatzes erzielt ISS mit integralen Mandaten (IFM/IFS). Davon entfallen 40 Prozent auf technische Services (Gebäudetechnik, Instandhaltung, Energiemanagement und Bauprojekte und 38 Prozent auf Reinigung und 22 Prozent auf Support Dienstleistungen. Insbesondere der technische Bereich entwickelte sich 2025 weiter. Ergänzend realisierte ISS Bau- und Transformationsprojekte mit einem Volumen von über CHF 140 Millionen. Kunden setzen verstärkt auf ganzheitliche Betreiber- und Lifecycle-Modelle aus einer Hand, die die Verfügbarkeit erhöhen, Kosten senken und Nachhaltigkeitsziele unterstützen. 

«Facility Management ist heute systemrelevant. Unsere Teams sorgen täglich dafür, dass Spitäler operieren, Pharma produziert, Daten sicher verfügbar sind und Arbeitswelten funktionieren. Dafür braucht es technische Kompetenz, digitale Steuerung und integrierte Services aus einer Hand. Genau diese Rolle als Betreiberin und strategische Partnerin bauen wir konsequent weiter aus. Unser Wachstum bestätigt, dass dieser Ansatz im Markt klar gefragt ist», sagt André Nauer, CEO ISS Schweiz. 

Digitalisierung erhöht Effizienz und Betriebssicherheit 

Digitale Technologien sind integraler Bestandteil des Betriebsmodells von ISS. An den Innovationshubs in Zürich und Lausanne entwickelt das Unternehmen gemeinsam mit PropTech-Partnern datenbasierte Lösungen für Predictive Maintenance, Energieoptimierung und intelligente Serviceplanung. Herzstück ist die Plattform «Talk to the Building», die Gebäudedaten aus Sensorik, Anlagen und Servicesystemen in Echtzeit bündelt und analysiert. Dadurch lassen sich Störungen frühzeitig erkennen, Wartungen vorausschauend planen und Ressourcen gezielt einsetzen. Das erhöht die Betriebssicherheit, senkt Kosten und reduziert den Energieverbrauch. Für diese IoT- und datengetriebene Lösung wurde ISS Schweiz mit dem Digital Economy Award 2025 ausgezeichnet. 

Nachhaltigkeit mit messbarer Wirkung im Betrieb 

Nachhaltigkeit wird bei ISS direkt im operativen Gebäudebetrieb umgesetzt und anhand konkreter Resultate belegt. Im Optimierungsprogramm «Pioneer» wurden bis Ende 2025 insgesamt 990 Energieanalysen durchgeführt, um Energieverbräuche systematisch zu senken und Emissionen zu reduzieren. Gleichzeitig wurde der Recyclingservice Tork PaperCircle in 38 Gebäuden eingeführt, wodurch 70 Tonnen Papierhandtücher rezykliert und rund 75 Tonnen CO₂ eingespart werden konnten. Zusätzlich investierte ISS in die technische Infrastruktur ihrer Kunden, installierte 48 neue Photovoltaikanlagen, modernisierte 700 Elektroinstallationen und erneuerte in 19 Gebäuden die elektrischen Anlagen vollständig. Der Elektrifizierungsgrad der eigenen Fahrzeugflotte wurde weiter erhöht: Die Zahl fossil betriebener Fahrzeuge sank um 15 Prozent, während inzwischen 326 Hybrid- und Elektrofahrzeuge im Einsatz stehen. Für diese Fortschritte erhielt ISS Schweiz im Nachhaltigkeitsrating von EcoVadis die Goldmedaille und zählt damit zu den besten fünf Prozent aller weltweit bewerteten Unternehmen. 

Mitarbeitende im Fokus

ISS Schweiz baut auf drei strategische Säulen: Aus- und Weiterbildung, interne Förderung sowie gelebte Wertschätzung. Mit 72 Lernenden sowie 4 Mitarbeitenden im Rahmen von Artikel 32 (Erwachsenenbildung) in drei Berufsgruppen und über 100 Berufsbildnerinnen und Berufsbildnern investiert das Unternehmen gezielt in den Nachwuchs. Mehr als 200 Aus- und Weiterbildungsangebote eröffnen vielfältige Entwicklungsperspektiven. 63 Prozent der Kaderpositionen wurden intern besetzt, der Anteil weiblicher Führungskräfte stieg auf 36 Prozent (2024: 35 Prozent). Gleichzeitig übernimmt ISS gesellschaftliche Verantwortung: 372 Geflüchtete sind derzeit im Unternehmen tätig und werden aktiv bei der Integration in Arbeitsmarkt und Gesellschaft unterstützt. Eine ausgeprägte Anerkennungskultur zeigt sich zudem in über 400 Auszeichnungen für Einzel- und Teamleistungen. 

Ausblick 2026

ISS Schweiz setzt 2026 konsequent auf die optimale Betreuung sowie die nachhaltige Weiterentwicklung bestehender Kunden. Mit klarem Fokus auf organisches Wachstum, innovative und nachhaltige Lösungen sowie die kontinuierliche Optimierung der Services stärkt das Unternehmen seine Marktposition gezielt. Investitionen in die regionale Präsenz erhöhen die Kundennähe und ermöglichen schnelle, bedarfsgerechte Leistungen vor Ort. Gleichzeitig bleibt die Arbeitssicherheit ein zentrales Thema: Ziel ist es, dass alle rund 14’000 Mitarbeitenden täglich sicher nach Hause kommen. 2025 konnte die Zahl der Betriebsunfälle um 2,4 Prozent reduziert werden, es wurde ein schwerer Unfall verzeichnet. Parallel treibt ISS den Einsatz neuer Technologien voran, um Effizienzpotenziale zu realisieren und den CO₂-Ausstoss weiter zu senken. 

 

 
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